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Der Mensch als Tier unter Tieren: Natur und Geschichte in der Desillusionsanthropologie des 19. Jahrhunderts
Andreas Urs Sommer
Artigo
Ver fonte original- Autor
- Andreas Urs Sommer
- Revista
- PENSANDO - REVISTA DE FILOSOFIA
- Edição
- 14 / 33
- Ano
- 2024
- DOI
- 10.26694/pensando.vol14i33.4750
- Páginas
- 72-82
- Idioma
- pt
2024Andreas Urs Sommer. Der Mensch als Tier unter Tieren: Natur und Geschichte in der Desillusionsanthropologie des 19. Jahrhunderts. PENSANDO - REVISTA DE FILOSOFIA, v. 14, n. 33, p. 72-82, 2024.2
Schaut man etwas aufmerksamer hin, wird man feststellen, dass Nietzsche keineswegs allein und einsam das vorherrschende Bild vom Menschen umgestoßen und umgewertet hat. Wenn es weiter heißt: „Wir sind in allen Stücken bescheidner geworden“ (ebd.), kondensiert sich in diesem „Wir“ der Denkweg von mehr als einem Jahrhundert. Ein Teil dieses Denkwegs der anthropologischen Desillusionierung – der eigentlich ein Labyrinth von Wegen ist – soll hier skizzenhaft nachgezeichnet werden, unter der Fragestellung, was die Orientierung am Menschen bedeutet, wenn man ihn wieder als Tier unter die Tiere zurückstellt. Diese Re-Animalisierung des Menschen ist ein charakteristischer Zug der Anthropologie des 19. Jahrhunderts.
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